Chiang Mai – Elefantenfarm

Anfang Juli letzten Jahres ging mitten im Dschungel Thailands ein Traum für mich in Erfüllung – Elefanten ganz nah zu sein. Seit ich mich erinnern kann zählen Elefanten zu meinen absoluten Lieblingstieren und ebenso lange träumte ich davon, sie hautnah zu erleben und kennenzulernen. In der Minute in der K. und ich beschlossen haben unseren Backpackingtrip durch Asien zu machen, war für mich klar, dass wir unbedingt auf eine Elefantenfarm müssen.

Das Angebot ist extrem groß in Thailand, leider aber vor allem jenes von Anbietern, die ihre Tiere unter grausamen Zuständen halten und auch züchtigen. Für K. und mich stand jedoch fest, dass wir auf keinen Fall auf einem Elefanten reiten wollen (das ist etwas absolut Unnatürliches für die Tiere und hierzu muss ihr Wille gebrochen werden) und, dass wir ein Projekt unterstützen möchten, bei dem es den Tieren gut geht und diese artgerecht gehalten werden. Somit beschloss ich, mich bereits in Österreich ausgiebig zu informieren und verschiedene Projekte rauszusuchen, die mit diversen Gütesiegeln versichern, dass artgerecht gehalten wird.

Vor Ort entschieden wir uns dann für den Anbieter „B.M.P Farmhouse“ über den ich bei meiner Recherche auch nur positives herausgefunden habe. Und schon ein paar Stunden später ging es los. Wir haben einen ganztägigen Ausflug gebucht, bei dem auch ein Mittagessen (das Beste das wir in ganz Thailand gegessen haben) inkludiert war. Zu Beginn wurden wir von den Pflegern eingewiesen, wie der Tag ablaufen wird und wie man sich gegenüber den Elefanten verhält. Anschließend mussten wir uns alle umziehen und blaue „Arbeitskittel“ anziehen, kein besonders schönes Outfit muss man dazu sagen 😉

Und dann kam auch schon der Moment, den ich wahrscheinlich nicht so bald vergessen werde – wir gingen an Plantagen entlang, alles war saftig grün und wunderschön und auf einmal stand da eine Überdachung mit fünf Elefanten darunter, die gerade genüsslich Bambus aßen. Ich bekam Gänsehaut am ganzen Körper und war nervös wie selten in meinem Leben. Ich wusste, jetzt geht es gleich los und ich darf endlich einen Elefanten streicheln. Bevor wir dann zum ersten Mal in Kontakt mit den Tieren kamen, haben wir alle eine kleine Umhängetasche mit Bananen bekommen, die wir den Tieren füttern durften. Anfangs war ich noch zögerlich, nach ein paar Sekunden war dies allerdings vorbei und ich genoss einfach jeden Augenblick. So ging es noch ein paar Minuten weiter, bis wir gemeinsam mit den Riesen einen kleinen Spaziergang gemacht haben und uns dabei einiges von den Pflegern erklärt wurde.  Die enge Verbindung die zwischen den Pflegern und seinem jeweiligen Elefanten herrschte, war für mich einzigartig und bestätigte mich in meiner Meinung, dass wir eine gute Organisation ausgesucht haben. Die Tiere waren den ganzen Tag über nicht angekettet, konnten sich also frei bewegen und auch weggehen, wenn sie mal keine Lust auf uns hatten, dies empfinde ich persönlich als sehr wichtig.

Nach unserem Spaziergang haben wir uns kurz in Hängematten ausgeruht, bevor wir „Medizin“ herstellten, die aus lauter gesunden Früchten und Körnern bestand sowie verfütterten. Anschließend haben wir unser Mittagessen auf einer wunderschönen Terrasse mit Blick in den Dschungel (inklusive Monsunregen) eingenommen. Danach kam auch schon der letzte Part des Tages und mein persönliches Highlight. Wir spazierten wieder zurück zum Unterstellplatz und warteten ab, ob der starke Regen aufhören würde. K. und ich nutzten die Zwangspause, um mit einem Mitarbeiter der Farm zu reden, vieles über seine Kultur, Lebensweise und natürlich auch über unsere Lieblingstiere zu lernen. Es war wirklich interessant und schön zu sehen, wie enthusiastisch er über seinen Job sprach.

Da der Regen etwas schwächer wurde, beschlossen wir den letzten Programmpunkt ebenfalls durchzuführen und gingen mit den Elefanten baden. In einem Loch, in dem ich unter anderen Umständen niemals freiwillig schwimmen würde (ich sage nur Matsch und keine Sicht auf den Boden, Angst vor Wasserschlangen, etc.) 😉 Es war wirklich einmalig den Tieren so nah zu sein, sie zu schrubben, die Haut zu fühlen und einfach rumzualbern. Wir hatten so viel Spaß und haben den ganzen Dreck gar nicht mehr beachtet.

Müde von dem aufregenden Tag, ging es dann für uns in den Bus, denn eine 16-stündige Busfahrt nach Koh Samui wartete auf uns …

Love, J.


Chiang Mai – elephant care

At the beginning of July last year one of my biggest dreams came true – I got to see and cuddle elephants. Since I can remember I dreamed of being close to these special animals and because of this it was clear to me that Kathi and I are going to visit an elephant farm during our Asian trip.

There are loads of different offers in Thailand, but unfortunately most of them keep their animals under cruel conditions. For K. and me, however, it was clear that we would not want to ride on an elephant (which is something completely unnatural for the animals) and that we want to support a project in which the animals are doing well and they are kept in the right way.

We decided to book the excursion via the provider „B.M.P Farmhouse“ which I have found only positive things about in my research.

We booked a full day trip, offered by “B.M.P. Farmhouse” which also included lunch and transport to the farm. At the beginning of the excursion, we were instructed by the veterinarians how to behave towards the elephants. Afterwards we had to put on blue „work coats“, not a very beautiful outfit 😉

Then there was the moment that I will never forget- we went along plantations and suddenly there was a shelter with five elephants under it. I got goose bumps all over my body and was very nervous. Before we first came into contact with the animals, we all got a small bag with bananas, which we were allowed to feed the animals. At first I was hesitant, but after a few seconds it was over and I simply enjoyed every moment. We went on like this for a few more minutes until we went for a walk together with the giants. The close connection between the caregivers and their respective elephants was unique to me and confirmed my opinion that we had chosen a good organization. The animals were not chained all day, so they could move freely and also go away.

After our walk, we relaxed a little bit before we made „medicine“, which consisted of pure healthy fruits and grains. Afterwards we had lunch (rain included) on a beautiful terrace and then we walked back to the farm and waited to see if the heavy rain would stop. K. and I took the time to talk to a farm employee, learn a lot about his culture, way of life, and, of course, about our favorite animals. It was really interesting and nice to see how enthusiastically he talked about his job.

As the rain got a bit weaker, we decided to carry out the last program point and go swimming with the elephants. In a “hole” where I would never swim voluntarily under other circumstances (I just say mud and no sight of the ground, fear of snakes, etc.);) It was really unique to be so close to the animals, to scrub them and to feel the skin. We had so much fun and did not pay attention to the whole mess anymore.

Tired of the exciting day, we went to the accommodation, because a 16-hour bus trip to Koh Samui was waiting for us …

Love, J.

3 Gedanken zu “Chiang Mai – Elefantenfarm

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