Daily Life – unverhofft, kommt oft

Das Leben schlägt manchmal andere Routen ein, als man selbst plant – das haben mir die letzten Wochen gezeigt. In meinem letzten life update habe ich euch noch erzählt, dass ich erst Ende des Jahres meinen Job wechseln werde und kurz vor meinem Umzug stehe… Jetzt – Ende April – sieht das Ganze etwas anders aus 😉 Ich habe unerwartet einen tollen Job angeboten bekommen … Daily Life – unverhofft, kommt oft weiterlesen

Asking a friend – Jakobsweg

„Ich bin dann mal weg“ – so lautet der Buchtitel von Hape Kerkeling über den Jakobsweg. So kam auch die Idee zu dem Vorhaben meiner Freundin B., den Jakobsweg ein Stück weit zu begehen. Mit diesem Beitrag möchten wir eine neue Serie starten: in „Asking a friend“ möchten wir euch Reiseziele vorstellen, die wir selbst noch nicht bereits haben, aber uns jemand von unserem Freundeskreis oder ein Familienmitglied damit so begeistert hat, dass wir die Stories auch mit euch teilen wollen 🙂

B. entschied sich dazu, den Jakobsweg von Porto in Richtung Norden bis nach Santiago de Compostela mit ihrem Freund zu gehen. Die beiden sind seit Jahren ein Paar und kennen sich somit so gut, um zu wissen, dass man es auch für ein einige Wochen gemeinsam aushält – auch an anstrengenden Tagen 😉 Das ist wohl die Grundvoraussetzung für einen Weitwanderweg. Sie entschieden sich dafür, den Weg von 260 km im Herbst zu gehen, wobei es zu dieser Jahreszeit morgens schon mal nebelig sein kann.

Vorbereitung – Was darf mit?

Es gibt viele gute Reiseführer, in welchen genaue Routenpläne mit eingezeichneten Details, wie Shops, Herbergen und sehenswerten Stationen enthalten sind. Es ist sehr sinnvoll, einen davon auf die Reise mitzunehmen. Wichtige Utensilien für den Trip waren unter anderem Karabiner (damit man tagsüber die gewaschene Kleidung außen am Rucksack trocknen kann), Hirschtalg, um die Füße morgens und abends einzucremen (schützt top vor Blasen!) und einen Fön (vor allem, wenn man zur kühleren Jahreszeit geht, da es schon mal sehr unangenehm werden kann mit nassen Haaren zu schlafen oder zu wandern).

Eckdaten

Den Start machten die beiden in Porto (Portugal), obwohl der Weg offiziell in Lissabon beginnt, aber da B. in einigen Reiseführern gelesen hat, dass die Strecke von Lissabon nach Porto nicht ganz so schön ist wie der Rest, entschieden sie sich für einen Start in Porto. B. hat die Route im Voraus bereits gut durchgeplant, obwohl das nur eine von den Möglichkeiten ist. Die Herbergen wurden allerdings nicht im Vorhinein reserviert, sondern von Tag zu Tag vor Ort. Viele Pilger fliegen einfach nach Portugal und legen dort los, ohne einen genauen Routenplan festzulegen. Auch das ist möglich, da man am Weg immer wieder andere Wanderer trifft, die gerne weiterhelfen und Tipps geben können, und der Weg im Allgemeinen sehr gut beschildert ist. Den Rückflug hat B. bereits mit dem Hinflug dazugebucht, was allerdings nicht jeder Pilger so macht – je nach zeitlicher Flexibilität muss man abwiegen, was die bessere Variante ist.

Die Entscheidung den Jakobsweg zu gehen

Es gab sicherlich mehr als einen Grund, ein Stück des Jakobsweges zu gehen. Einerseits kommt man raus aus dem Alltag, man kann nachdenken, hat Zeit für sich selbst. Außerdem lernt man Menschen aus aller Welt kennen und hat ein gemeinsames Ziel und somit etwas, das alle verbindet. Andererseits ist da natürlich die sportliche Herausforderung. Tagelanges, sogar wochenlanges Gehen muss natürlich gut vorbereitet sein. Es ist eine ganz besondere Reise, die man wohl so schnell nicht mehr vergisst.

„Vom landschaftlichen Aspekt her ist es wunderschön. Man geht Querfeldein durch Städte, Wälder oder einfach nur stundenlang auf verlassenen Feldwegen.“ So beschreibt B. die Strecke. Klingt traumhaft finde ich!

B.’s Unterkunfts-Tipps, Highlights und persönliche Erfahrungen könnt ihr bald schon im nächsten Beitrag über den Jakobsweg lesen. 🙂

Love,
A.


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Der Berg ruft! Ausflüge in die Natur rund um Wien :)

Auch wenn ich als waschechte Wienerin meine Heimatstadt über alles liebe und schätze, manchmal ist es dann doch ganz angenehm aus der Stadt rauszukommen, abzuschalten und frische Luft zu schnappen. Hierfür fahre ich am liebsten nach Niederösterreich J Meine liebsten Orte zeige ich euch heute: Hohe Wand: dieses weitläufige Wandergebiet hat mein Herz im Sturm erobert. Es gibt unzählige Wandermöglichkeiten und Aussichtspunkte und für jeden … Der Berg ruft! Ausflüge in die Natur rund um Wien 🙂 weiterlesen

Unsere liebsten Picknick-Plätze in Wien

Bei diesen frühlingshaften Temperaturen fällt uns doch alles gleich viel leichter und das Leben ist ein Stückchen schöner 🙂 Das Wetter eignet sich hervorragend, um ein kleines Picknick mitten in der Stadt zu machen. Deshalb wollen wir heute mit euch unsere liebsten Picknick-Plätze in Wien teilen.

Türkenschanzpark  – 18 und 19. Bezirk

Da zwei von uns ganz in der Nähe des grünen Türkenschanzparks wohnen, ist es sehr naheliegend, diesen gleich als erstes zu erwähnen 🙂 Etwas abgelegen, aber dafür umso ruhiger kann man im Schatten unter Bäumen sein Picknick genießen. Platz ist meist genug, da der Park sehr weitläufig ist. Ein herrlicher Ort zum Abschalten, Entspannen und Pausieren.

Türkenschanzpark
Türkenschanzpark

Volksgarten – 1. Bezirk

Im Gegensatz zum Türkenschanzpark ist der Volksgarten sehr zentral im 1. Bezirk gelegen und von überall bequem erreichbar. Der Lärm der Ringstraße ist nicht zu hören, nur das Zwitschern von Vögeln und das Zirpen der Grillen. Der kleine grüne Erholungsort mitten in der City!

Volksgarten

Wiener Prater – 2. Bezirk

Was wäre ein Picknick Special ohne dem Wiener Prater? Er ist perfekt geeignet für ein ausgedehntes Picknick oder auch einen Spaziergang durch den Park. Sobald die ersten Picknickdecken ausgebreitet sind, wird die Prater Wiese an warmen Frühlingstagen zu einem Treffpunkt für alle Radfahrer, Fußballspieler, Jogger und natürlich für alle, die einfach einen entspannten Tag im Grünen verbringen möchten. Außerdem besteht die Möglichkeit am Heustadlwasser ein Tretboot zu mieten und euer Picknick auf dem Wasser zu genießen.

Prater (Riesenrad)

Donauinsel und Alte Donau – 21. und 22. Bezirk

Die Donauinsel eignet sich perfekt, für ein Picknick in der warmen Jahreszeit. Danach lädt die Donauinsel zum Verweilen und Sonnen ein. Wer lieber einen fertigen Picknickkorb auf der Alten Donau kaufen möchte, sollte auf jeden Fall den Picknickkorb der „La Crêperie“ probiert haben. Man kann zwischen unterschiedlichen Variationen wählen und das Picknick bei einer Bootsfahrt voll und ganz genießen.

Alte Donau
Bootsverleih auf der Alten Donau

Tipps für StudentInnen:

Sigmund-Freud-Park – 9. Bezirk

Vor, nach oder manchmal auch statt einem anstrengen Tag auf der Uni, lädt der Sigmund-Freud-Park (zwischen Universität und Votivkirche) zum Relaxen ein. Dort gibt es sogar gratis-Liegestühle. So lässt sich der Tag perfekt starten oder ausklingen!

Burggarten – 1. Bezirk

Wen es nicht stört, beim Picknicken auf viele andere Leute zu treffen, für den ist der Burggarten genau richtig. Man sitzt zwischen Leuten, die Gitarre spielen oder auf der Slackline balancieren. Perfekt geeignet für StudentInnen, die sich nach der Uni gerne im Grünen treffen.

Ich hoffe, ihr findet hier die eine oder andere Inspiration für euer nächstes Picknick!

Habt einen schönen Tag 🙂

Love,
A.


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