Asking a friend – Jakobsweg II

Nach dem ersten Teil von „Asking a friend“ über den Jakobsweg mit Themen wie Vorbereitung, Gründen, den Jakobsweg zu gehen und der Route, folgen nun die Highlights des Weges 🙂

Voraussetzungen
Nummer eins sind natürlich, sich gute Wanderschuhe zu besorgen und diese auch davor einzugehen. Daneben ist ein passender Rucksack wirklich eine Investition wert. Meine Freund B. hat sich ihren von Deuter besorgt. Nach dem 4.-5. Tag merkt man, wie alle Gurte und Halterungen am Besten eingestellt werden sollten, um die Last möglichst optimal zu verteilen und spätestens dann ist man sehr froh, ein paar Euro mehr investiert zu haben.

Natürlich sollte man sich auch den sportlichen Aspekt davor überlegen. Auch wenn es am Weg keine sehr anspruchsvollen Hindernisse zu überwinden gibt, sind es dennoch meistens um die 20 km, die man pro Tag zurücklegt. „Mit dieser Streckendistanz gehört man auf keinen Fall zu den Überpilgern„, erzählte mir meine Freundin B. 🙂 „Am Weg haben wir zwei Pensionisten getroffen, die eher nicht von der sportlichen Sorte waren und die haben dann den Weg nicht ganz geschafft. Aber eine Option für weniger sportliche Tage ist z.B., dass man sich de Rucksack mit einem Shuttle zur nächsten Herberge bringen lässt. Diese Option gibt es auch immer.“

Die Highlights des Weges
Auf die Frage, was B. am besten an der gesamten Reise gefallen hat, kann sie mir nur soviel sagen:

Es sind eher die besonderen Momente, die diese ungewöhnliche Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Baden im eiskalten Atlantikwasser, alleine im Oktober am Strand zu sein, Abendessen mit Menschen aus acht verschiedenen Nationen und dabei Erfahrungen austauschen. Das waren die ganz besonderen Zeiten, nach denen man sich immer wieder sehnt.“

Die schönste Herberge ist laut B. eindeutig Casa Fernanda in Sao Simao. Die Gastgeberin hat eine Gartenhütte mit 12 Betten und Außenküche. Man fühlt sich wie zu Haus und nach herrlichen Essen und dem einen oder anderen Glas Sangria schläft man im Himmelbett ganz traumhaft.

Endlich angekommen..
Nachdem meine Freundin und ihr Partner nach wochenlanger Wanderei in Santiago de Compostela angekommen sind und erst mal mit einem Gläschen Sangria darauf angestoßen haben, gings für die beiden mit dem Bus weiter nach Finisterre. Von dort aus kann man zu Fuß an den westlichsten Punkt Europas (das Ende der Welt) an der Atlantikküste gehen. Am besten macht man sich schon früh morgens auf den Weg und genießt den traumhaften Sonnenaufgang.

Wieder zu Hause
Nachdem man wieder zu Hause in der Realität angekommen ist, sehnt man sich noch Wochen danach, nach dieser besonderen Art der Freiheit, ganz ohne Luxusgütern und Verpflichtungen. Man hat sich an diese leichte, einfache Leben gewöhnt und vermisst diesen Rhythmus „Gehen – Essen – Duschen – Schlafen – Wäsche waschen“. Genau dieser Gegensatz zum Alltag macht die einzigartige Erfahrung Jakobsweg aus.

Love,
A.


Asking a friend – Camino de Santiago II

After our first part of Asking a friend – Jakobsweg I want to give you some of B.’s tips and highlight for Camino de Santiago. I hope you enjoy and you can feel a bit of the spirit that she felt when doing this trip.

Requirements
Of course, the most important Things are your shoes and your backpack. It would definitely be a good idea to invest in a high quality backpack from brands like Deuter. After the 4th or 5th day your legs and back start to hurt and with a good equipment they do at least not hurt more than necessary 🙂

Another important thought should be if you are sporty enough or at least motivated enough to do that trip. You will walk about 20 km per day which is not what would be called super ambitious for this trail. This length for the stages would be average if you believe what experiened Camino de Santiago people say 🙂

Highlights
It is really hard for me to pick a specific highlight as this whole journey was more about the feeling and the freedome. It was the little things like going swimming in the dold sea, being alone at the beach in October or having dinner together with people out of more than 8 different nations that made this trip unforgettable and special.“ This is what my friend B. told me and I think this would be the exact answer that you would get from most of the pilgrims. One additional tip from her side: accommodation Casa Fernanda where you do feel at home from the first second on.

It’s done
After B. and her boyfriend arrived in Santiago de Compostela they took a bus to Finisterre. It is the most western spot in Europe and the best time to go there is the early morning. „Seeing the sunrise there was such a nice end for our trip.“ she told.

Back home
The hardest thing about the whole experience was being back home again. You miss the easy life without all the luxury and duties. Your daily rountine is walking – eating – having a shower – sleeping – washing cothes. This can really be a cure from your daily life at home.

Love
A.

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