Daily Life – back to reality

Monatelang freut man sich auf den Urlaub, die Auszeit, das Nichtstun, das durch die Welt schlendern, neue Kulturen entdecken … und dann auf einmal ist die Zeit gekommen und gleich auch schon wieder vorbei. Ich war jetzt 4 Wochen in Südostasien unterwegs und habe mich total von der Lebensweise dort anstecken lassen, habe in den Tag hineingelebt, den Moment genossen und war einfach glücklich.

Jetzt bin ich mittlerweile schon wieder seit 3 Wochen zu Hause und die Realität hat mich wieder. Sosehr ich meine Familie, meine Freunde und ja auch meinen Job mag, genauso sehr mag ich auch das Reisen.

Ich liebe es einfach in einen für mich anfangs fremden Teil der Welt einzutauchen, mehr über die Kulturen und Lebensweisen zu erfahren und zu merken wie ich Stück für Stück mehr lerne und das anfangs Fremde, mir am Ende sogar vertraut ist. Immer wenn ich Reise lasse ich ein kleines bisschen von mir da, ein kleines Stück meines Herzens verliere ich an all die wundervollen Orte an denen ich schon war – die Seen und Meere in denen ich geschwommen bin, die Berge und Hügel die ich bestiegen habe, die Städte und Dörfer durch die ich staunend geschlendert bin, die Straßen und Wege auf denen ich mit dem Moped geflitzt bin und auch an die Leute die mir ein Lächeln auf diesen Reisen geschenkt habe. Und genau dieses kleine Stück das ich verliere während ich reise, fehlt mir dann zu Hause – es schmerzt, weil es eine Lücke hinterlässt. Eine Lücke die ich mit der nächsten Reise füllen mag, die aber eigentlich nur wieder ein kleines Stückchen rausreißt und das Loch vergrößert.

Reisen ist für mich wie eine Sucht, ich kann nicht mehr aufhören und will immer weiter weg und länger, mehr sehen, mehr erleben und mehr fühlen. Eine Sehnsucht die immer größer wird und nur darauf wartet gestillt zu werden.

Wanderlust – der Dauerzustand meiner Seele.

Love, J.


For months you are looking forward to the holidays, the timeout, the idleness, strolling through the world, discovering new cultures … and then all of a sudden the time has come and is gone again. I’ve been traveling through southeast asia for 4 weeks now, totally immersed in the way of life there, living the day, enjoying the moment and just being happy.

Now I’m back home for 3 weeks and the reality is back. As much as I like my family, my friends and also my job, I also like traveling.
I just love to immerse myself in a part of the world that is foreign to me at first, to learn more about the cultures and lifestyles and to notice how things that were at first strange, are in the end even familiar. Whenever I travel I leave a little bit of myself there, a small piece of my heart I lose to all the wonderful places I’ve been to – the lakes and seas I’ve swum in, the mountains and hills I’ve climbed, the towns and villages that amazed me, the streets and paths where I wandered and the people who gave me a smile on these trips. And this little piece that I loose while I travelled, I miss at home – it hurts because it leaves a gap. A gap that I want to fill with the next trip, but which only tears out a bit more and enlarges the hole.

Traveling is like an addiction to me, I can not stop and I always want to go further and on longer trips, see more, experience more and feel more. A yearning that is getting bigger and is just waiting to be fed.

Wanderlust – the permanent state of my soul.

Love, J.

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