Berufsbegleitend studieren

Wie vielleicht einige von euch wissen, haben wir 3 Mädels gemeinsam unsere Bachelor- und Masterstudium absolviert. Beim Master haben wir uns für einen berufsbegleitenden Studiengang entschieden. Wie diese Zeit für uns war, möchten wir euch im folgenden Blogbeitrage erzählen.

A. – Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag nach der Arbeit in die Vorlesung zu gehen kostet Überwindung, so viel ist sicher. Aber die Samstage waren für mich der eigentliche Stressfaktor Nr. 1. Nachdem ich übers Wochenende gerne nach Niederösterreich zu meiner Familie fahre oder dort Zeit mit meinen Freunden verbringe, waren die Wochenenden in den 2 Jahren des berufsbegleitenden Studiums sehr kurz. Samstags meistens gegen halb 5 nachmittags von Wien loszufahren und nur den Sonntag als einzigen richtig freien Tag zu haben brachte mir nicht sehr viel Erholung. Die Partynächte wurden immer weniger und die Stunden, in denen ich einfach froh war, ein paar Stunden zu Hause genießen zu können wurden immer wertvoller.

Nun ja, jetzt ist es geschafft und ich bin wirklich froh, es durchgezogen zu haben. Eine Sache, die allerdings an der Zeit vermisse ist, dass ich meine zwei Mädels (K. und J.) nicht mehr 3-4 Mal die Woche in der FH sehe 😉

K. – In letzter Zeit wurde ich häufig gefragt, ob ich wieder mein Masterstudium machen würde und ob es schwer war. Auf die erste Frage kann ich nur sagen: „JA, auf jeden Fall würde ich wieder studieren“. Es hat ich genau dort hin gebracht, wo ich sein möchte und mir ein völlig neues Berufsbild ermöglicht. Schwer fand ich das Studium nicht, allerdings ist berufsbegleitend zu studieren zu 0% mit einem Vollzeitstudium vergleichbar. Ein Wochenende gibt es nicht mehr, nur noch den Sonntag, an dem man oft Projekte machen muss oder lernen sollte. Unter der Woche befindet man sich entweder in der Arbeit oder auf den Weg in die FH oder aber auf der FH selbst. Es war wirklich viel und das obwohl ich keine 40 Stunden sondern lediglich 25 gearbeitet habe. Ich frage mich immer wieder, wie andere das mit einem Full-time Job hinbekommen. Aber es hat sich gelohnt. Gerade der Wissensaufbau war dadurch riesig und ich konnte sowohl vom Studium im Beruf profitieren als auch umgekehrt. Auf der Kehrseite allerdings war der Gruppenzusammenhalt viel geringer, da einfach so Dinge wie gemeinsames Fortgehen, ein Spritzer nach den Prüfungen oder sonstige Dinge gefehlt haben – dafür war leider im vollen Terminkalender nicht mehr Zeit.

J. – Berufsbegleitend studieren klang für mich immer sehr verlockend und auch im Nachhinein betrachtet würde ich diesen Weg wieder wählen. Allerdings war vieles dann doch anders als ursprünglich gedacht . Vor allem die langen Abende (Mittwoch bis Freitag waren jeweils Abends Lehreinheiten) und der ganze Samstag vollgepackt mit FH waren für mich bis zum Ende ein ziemlicher Stressfaktor. Ich bin eine typische in-der-Früh-Lernerin und da passen die Abendzeiten natürlich überhaupt nicht zu meinem Lern- und Lebensrhythmus. Trotzdem finde ich die Kombination aus theoretischer Wissensübermittlung an der FH und praktischer Umsetzung im Job sehr sinnvoll und ich habe durch die stressige Zeit wirklich viel gelernt und zwar nicht nur Fachbezogenes, sondern auch Zeitmanagement 😉

Love,
J|K|A


Studying extra-occupational

As some of you might know we 3 did our studies together. The Master was extra occupational organized and we were all working part-time in those 2 years. With this blog post we would like to share with you how we managed this time in our lives and how we felt when doing so.

A. – Well..I ain’t going to lie to you. It was a tough time. We had our lectures in the evening after work and on Saturdays. Usually I go home to Lower Austria for the weekend and in those 2 years my weekends were just too short for a Relaxing weekend at home. I came home at 6 pm on Saturdays and had my Saturday night and Sunday with my family and friends which was just not enough time to study and have some quality time with them.

Well.. after those 2 years I enjoy my weekend to the fullest and the fact that I come home after work and don’t have to think about the next presentation for university or any exams. The only thing that I miss is that I don’t see J. & K. more than 3 times a week any more 😉

K. – In the last few weeks a lot of people ask me if the master degree was hard to reach and if I would do it again. The second question is easy to answer: „Yes, I would stuldy it again for sure“. But studying part time is very hard. The most of the time you spend at work, at the universitiy or on the way of one of them. It’s hard to get to know your fellows cause everyone is very busy. So its so different to studying fulltime. But you also learn a lot at you have the chance to combine your knowledge from the university and the work. That’s pretty awesome.

J. – Studying extra-occupationally sounded very appealing to me and even now I would choose this path again. However, many things were different than originally thought. Especially the long evenings (Wednesday to Friday we had evening teaching units) and the whole Saturday packed with university was a fairly stressful factor for me. I am a typical in-the-morning-studyer and of course the evening times do not fit to my learning and life rhythm. Nevertheless, I think the combination of theoretical knowledge transfer at the university and practical implementation in the is job very useful and I have learned a lot through the stressful time and not only subject-related topics, but also time management;)

Love,
J|K|A

Ein Gedanke zu “Berufsbegleitend studieren

  1. ein berufsbegleidendes Studium ist eine große Chance auf ziemlich schnellen Start ins Berufsleben und gleichzeitig ein Vezicht auf das Privat- und normales Studentenleben. Es hängt von unseren Zielen ab, was uns wichtiger ist 🙂 ich habe Vollzeit studiert und dazu noch gearbeitet – keine Freizeit, kein Privatleben, Fernbeziehung, aber ich bedauere es nicht.

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