Asking a friend – Jakobsweg

„Ich bin dann mal weg“ – so lautet der Buchtitel von Hape Kerkeling über den Jakobsweg. So kam auch die Idee zu dem Vorhaben meiner Freundin B., den Jakobsweg ein Stück weit zu begehen. Mit diesem Beitrag möchten wir eine neue Serie starten: in „Asking a friend“ möchten wir euch Reiseziele vorstellen, die wir selbst noch nicht bereits haben, aber uns jemand von unserem Freundeskreis oder ein Familienmitglied damit so begeistert hat, dass wir die Stories auch mit euch teilen wollen 🙂

B. entschied sich dazu, den Jakobsweg von Porto in Richtung Norden bis nach Santiago de Compostela mit ihrem Freund zu gehen. Die beiden sind seit Jahren ein Paar und kennen sich somit so gut, um zu wissen, dass man es auch für ein einige Wochen gemeinsam aushält – auch an anstrengenden Tagen 😉 Das ist wohl die Grundvoraussetzung für einen Weitwanderweg. Sie entschieden sich dafür, den Weg von 260 km im Herbst zu gehen, wobei es zu dieser Jahreszeit morgens schon mal nebelig sein kann.

Vorbereitung – Was darf mit?

Es gibt viele gute Reiseführer, in welchen genaue Routenpläne mit eingezeichneten Details, wie Shops, Herbergen und sehenswerten Stationen enthalten sind. Es ist sehr sinnvoll, einen davon auf die Reise mitzunehmen. Wichtige Utensilien für den Trip waren unter anderem Karabiner (damit man tagsüber die gewaschene Kleidung außen am Rucksack trocknen kann), Hirschtalg, um die Füße morgens und abends einzucremen (schützt top vor Blasen!) und einen Fön (vor allem, wenn man zur kühleren Jahreszeit geht, da es schon mal sehr unangenehm werden kann mit nassen Haaren zu schlafen oder zu wandern).

Eckdaten

Den Start machten die beiden in Porto (Portugal), obwohl der Weg offiziell in Lissabon beginnt, aber da B. in einigen Reiseführern gelesen hat, dass die Strecke von Lissabon nach Porto nicht ganz so schön ist wie der Rest, entschieden sie sich für einen Start in Porto. B. hat die Route im Voraus bereits gut durchgeplant, obwohl das nur eine von den Möglichkeiten ist. Die Herbergen wurden allerdings nicht im Vorhinein reserviert, sondern von Tag zu Tag vor Ort. Viele Pilger fliegen einfach nach Portugal und legen dort los, ohne einen genauen Routenplan festzulegen. Auch das ist möglich, da man am Weg immer wieder andere Wanderer trifft, die gerne weiterhelfen und Tipps geben können, und der Weg im Allgemeinen sehr gut beschildert ist. Den Rückflug hat B. bereits mit dem Hinflug dazugebucht, was allerdings nicht jeder Pilger so macht – je nach zeitlicher Flexibilität muss man abwiegen, was die bessere Variante ist.

Die Entscheidung den Jakobsweg zu gehen

Es gab sicherlich mehr als einen Grund, ein Stück des Jakobsweges zu gehen. Einerseits kommt man raus aus dem Alltag, man kann nachdenken, hat Zeit für sich selbst. Außerdem lernt man Menschen aus aller Welt kennen und hat ein gemeinsames Ziel und somit etwas, das alle verbindet. Andererseits ist da natürlich die sportliche Herausforderung. Tagelanges, sogar wochenlanges Gehen muss natürlich gut vorbereitet sein. Es ist eine ganz besondere Reise, die man wohl so schnell nicht mehr vergisst.

„Vom landschaftlichen Aspekt her ist es wunderschön. Man geht Querfeldein durch Städte, Wälder oder einfach nur stundenlang auf verlassenen Feldwegen.“ So beschreibt B. die Strecke. Klingt traumhaft finde ich!

B.’s Unterkunfts-Tipps, Highlights und persönliche Erfahrungen könnt ihr bald schon im nächsten Beitrag über den Jakobsweg lesen. 🙂

Love,
A.


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Hallo meine Lieben, da ich noch so vieles auf dieser Welt sehen möchte, wäre meine Travel Bucket Liste einfach viel zu lang für einen Beitrag. Darum habe ich mich dazu entschieden, meine Reiseziele für 2018 aufzuschreiben und ich hoffe, ich werde so viele wie möglich davon schaffen. Eine Reise habe ich bereits fix geplant – denn in den letzten beiden Augustwochen geht es für meine … Life of K. – travel bucket list 2018 weiterlesen